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Notfalldarstellung

Die Notfalldarstellung (ND), früher auch Realistische Unfalldarstellung (RUD) genannt, kommt bei DRK-Rettungsübungen, bei Notfallübungen anderer Organisationen, wie etwa der Feuerwehr oder dem THW, aber auch bei Wettbewerben und in der Ausbildung zum Einsatz. Hier werden Mimen mit Farben, Wachs, Gelatine, Kunstblut und anderen Dingen geschminkt, die auch im Theater und Film benutzt werden. Unter anderem mit künstlichen Knochen und speziell präparierten Fremdkörpern können nahezu sämtliche Verletzungen simuliert werden. Knochenbrüche, Verbrennungen, Schnitt- und Platzwunden, Amputationsverletzungen und Verletzungen durch Fremdkörper sind nur einige von vielen Möglichkeiten.

Ziel der Notfalldarstellung ist es, zukünftige Helfer/-innen realitätsnah auf Notfallsituationen vorzubereiten. Da sich der Lernerfolg durch praktische Übungen nachweislich verbessert, wird das realistische Darstellen von Unfall- und Notfallsituationen bereits seit langer Zeit als sehr hilfreiches Mittel zur Vorbereitung der Helfer/-innen und Verbesserung von deren psychischer Belastbarkeit genutzt.

Die späteren Ersthelfer/-innen und Helfer/innen in Bevölkerungsschutzeinheiten können dann Notfallsituationen unter realistischen Bedingungen lernen und richtiges Verhalten trainieren. Außerdem tragen diese Übungen dazu bei, Angst vor Blut, Verletzungen und Schmerzreaktionen abzubauen und erleichtern es den Lernenden, sich in die Situation des Verletzten hinein zu versetzen. Wer unter solchen Bedingungen Erste Hilfe übt, bekommt in der Realität keine weichen Knie.

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